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2026-07-20
Sicherheit als Illusion - Das Sparbuch alleine reicht nicht als Altersvorsorge
100.000 Euro gespart zu haben, fühlt sich nach Sicherheit an. Dahinter stecken oft Jahrzehnte harter Arbeit, Disziplin und Verzicht. Doch wer das Geld dauerhaft auf dem Sparbuch, bzw. Tagesgeldkonto lässt, verliert inflationsbedingt schleichend an Kaufkraft. Einfaches Beispiel: Kostete eine Kugel Eis früher noch 50 Cent, wandert heute meist das dreifache vom Portemonnaie über die Eistheke.
Bei 2 % Zinsen und 2,5 % Inflation stehen nach 20 Jahren zwar rund 148.600 Euro auf dem Konto, real entsprechen sie aber nur noch etwa 91.000 Euro. Werden dieselben 100.000 Euro stattdessen langfristig in einen breit gestreuten ETF mit durchschnittlich 7 % Rendite investiert, wächst die reale Kaufkraft auf rund 238.000 Euro. Das sind rund 147.000 Euro mehr – bei identischem Startkapital.
Im Ruhestand wird dieser Unterschied greifbar: Aus dem ETF lassen sich bei einer Entnahmerate von 4 % dauerhaft rund 655 Euro monatlich entnehmen, aus dem Sparbuch mit real 91.000 Euro nur etwa 303 Euro. Das Sparbuch schützt vor Kursschwankungen – aber nicht vor Inflation. Langfristig kann vermeintliche Sicherheit deshalb teuer werden.
Gerne berate ich Sie zur richtigen finanziellen Vorbereitung auf Ihren Ruhestand.
Admin - 17:23:57 @ Finanzen | Kommentar hinzufügen

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